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Das Kalkwerk Brandenburg bei Kronenburg

Im Jahre 1890 erbaute Peter Brandenburg einen Kalkofen in der Nähe von Kronenburg. Der mitteldevonische Kalkstein wurde in einem nahe gelegenen Steinbruch gebrochen. Von hier aus wurden die Kalksteine mittels Loren zur Ofengicht transportiert.

1920 übernahmen die Söhne von Peter Brandenburg Heinrich und Peter den Kalkofenbetrieb. Im Jahre 1931 wird Heinrich Brandenburg als alleiniger Besitzer erwähnt. Er erweiterte den Kalkofen zu einer Doppelofenanlage im Jahre 1935. Beide Kalköfen wurden durch ein Arbeitsgewölbe verbunden.. Die äußeren Abzugslöscher erreichte man über separate Zugänge. Außerdem erbaute Heinrich nebenan ein Mühlengebäude, in dem der Gebrannte Kalk gemahlen wurde.

!952 übernahm Matthias, der Sohn von Heinrich Brandenburg das Kalkwerk bei Kronenburg.

Im Jahre 1979 wurde der betrieb eingestellt.

Im Kalkwerk Brandenburg wurden Dünge-, Bau- und Putzkalk hergestellt.

Das Kalkwerk Brandenburg bei Krohnenburg im Jahre 2006
rechts die Doppel-Kalkofenanlage, links das Mühlengebäude (Archiv GeoMontanus)
Zeichnung Doppel-Kalkofenanlage (Archiv GeoMontanus)
Querschnitt durch die Doppel-Kalkofenanlage Brandenburg