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Das Reitwerk zu Oberhausen

Die Gründung des Reitwerks Oberhausen war um 1460.

Besitzer des Reitwerks waren:
- 1708 Hubert Heupgen, Schultheis des Amtes Wollseifen
- 1719 Johann Wihelm Bastian
- 1721 J. C. Kornmann zu Schleiden
- 1727 Dr. med. J. P. Wolgart
- 1728 Huppertz zu Oberhausen
- 1729 Johann Heinrich Peuchen

An 30. Januar 1708 kauft Dr. Johann Peter Wolgart vom Schultheis des Amtes Wollseifen, Hubert Heupgen, seinen Anteil am Reiterk zu Oberhausen "sammt schoppen und meltern" für 248 Reichsthaler.

Am 6. Dezember 1719 kaufte Dr. Johann Peter Wolgart von den Erben von des Johann Wilhelm Bastian aus Oberhausen 3/4 Reitwerk "zu 4 Wochen gerechnet, sambt dazu gehörigen schoppen und melderplatzen" für 30 Reichsthaler und 78 Albus.

Am 9. Mai 1722 kaufte Dr. Johann Peter Wolgart von J. C. Kornmann aus Schleiden 3 Tag Reitwerk zu Oberhausen für 150 Reichsthaler.

Am 12. Februar 1729 verkauft Dr. Wolgart und sein Frau Maria geborene Müller 4 1/2 Tag von ihren Reitwerk zu Oberhausen "nämlich 3/4 Tag vom verstorbenem Vetter Hüpgen aus Dreyborn und drey tag Mathias Huppertz zu Oberhausen, et 3/4 tags von den Kindern des Johann Wilhelm Bastian et 3/4 tags sambt daran klebenden schoppen und meldern" an ihren Vetter Johann Heinrich Peuchen für 400 Reichsthaler. Die Familie Peuchen war viele Jahre lang Mitbesitzer des Overhausener Reitwerks. Die letzten Peuchen die an diesem Hüttenwerk als Besitzer verzeichnet waren, waren die Brüder Fritz und Peter Peuchen.

Später wurde Peter Jacob Poensgen alleiniger Besitzer des Reitwerks. Sein Sohn Karl führte das Reitwerk nicht mehr nach alter Eifeler Tradition. Der Sohn von Karl Poengen, der auch Karl hieß,wandekte das Hammerwerk in eine Gabelfabrik.