Der Superkontinent PANGÄA beginnt zu zerbrechen; dadurch begünstigt, dringt das Ur-Mittelmeer TETHYS immer weiter von Osten in PANGÄA ein. In der mittleren Trias bauen Algen und Korallen mächtige Riffe auf (z.B. die heutigen Dolomiten). Am Ende der Trias dringt die TETHYS weit in benachbarte Senkungsgebiete vor.

Im wüstenhaften Germanischen Becken werden periodisch in weitverzweigten Flußsystemen und flachen Binnenseen die roten Sande und Tone des Buntsandsteins abgelagert. An der Wende zum Muschelkalk gerät das Gebiet zeitweise in den Einflußbereich der TETHYS. Von dort aus wandert dabei eine neue Meeresfauna ein, die einen eigenen Entwicklungsweg einschlägt. Im Keuper kommt es schließlich zum Wechsel zwischen Verlandung mit pflanzenführenden Ablagerungen und Meereseinbrüchen mit dolomitischen Schichten. Örtlich entsteht durch Eindampfung Gips und Steinsalz. Am Ende der Trias setzt kräftige Überflutung ein, die im gesamten Jura andauert.

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