Literatur:
AHRENS, W. (1930): Geologisches Wanderbuch durch das Vulkangebiet
des Laacher Sees in der Eifel, Stuttgart.
FRECHEN, J., HOPNANN, J. u. G. KNETSCH (1959): Die vulkanische
Eifel, Bonn.
GOLTE, W. (o. J.): Exkursionsführer
Geographentag, Bonn.
GREVE, K. (1979): der Fulbertstollen
am Laacher See, eine Ingenieurleistung des hohen Mittelalters, Zeitschrift
für Archäologie
des Mittelalters, o. O..
HENNING, I. (1965): Das Laacher-See-Gebiet, eine Studie
zur Klimatologie und Hydrologie, Arbeiten zur rheinischen Landeskunde, Heft
22,
Bonn.MEYER, W. (ca. 1986): Geologie der Eifel, Stuttgart.
SCHMINCKEL, H.-U. (1988): Vulkane im Laacher-See-Gebiet, ihre Entstehung
und heutige Bedeutung, Haltern.

Engelner Kopf
Vom Engelner Kopf zieht sich ein etwa 600 m breiter Selbergitrücken bis nach Kempenich. Diese Zunge bedeckt eine Fläche von ca. 1,5 qkm. Es handelt sich bei dem Ausbruch wahrscheinlkich um eine aus mehreren Ausbruchspunkten gespeiste Platte.
Die Schmelze ist, wegen der raschen Abkühlung, nicht kristallin erstarrt, sondern als feinkörniges Gemisch. In dieser Grundmasse bildeten sich beim Aufstieg im Schlott Kristalle. Zuerst wurden millimetergrosse, graubraune Noseankristalle ausgeschieden. Ferner kann man mit der Lupe Kristalle von Biotit, Augit und Sanidin erkennen.


Der Selbergit enthält Bruchstücke von devonischem Schiefer und basaltischen Knollen. Einer Gesteindatierung zur Folgen wurde der Engelner Kopf auf ein Alter von 320.000 +/- 40.000 Jahren geschätzt..
