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Schellkopf Brenk

An der Schellkopf bei Brenk bestand aus einer Selbergit-Kuppe, die heute zum größten Teil durch wirtschaftliche Nutzung abgebaut worden ist. Wegen seinem hohen Kalium-gehalt wurden die Gesteine für die Glasherstellung genutzt. Zuerst haben im Vulkan Tuffexplosizionen stattgefunden. Dann hat die Lava den Selbergittuff vor sich hergedrückt - an machen stellen auch umflossen. Im Selbergit findet man tiefreichende taschenförmige Einschlüsse, die ais einer Brekzie von Unterdevongesteinen, Selbergit und Selbergittuff bestehen. In diesen Brekzien sind alle Bestandteile gefrittet und die Selbergitbrocken sind oft bimssteinartig aufgebläht.

Vor dem Abbau überragt der Schellkopf Devonoberfläche um etwa 50 m. Neueste Datierungen machen ein Alter von ca. 380.000 Jahren wahrscheinlich. Die Farbe des Gesteins umfasst die Skala zwischen hellgrau und grünblau. Als Einsprenglinge findet man Nosean, Sanidin und Leuzit. In den Klüften sind als Sekundärbindungen Augit, Thomsonit, Calcit, Ettringit, Zeophyllit und Brenkit zu finden.

Der Schellkopf bei Brenk (rechts) - Aufnahme aus dem Jahre 1966 - Foto Archiv GeoMontanus
Blick in den Selbergit.Abbau des vom Schellkopf - Foto Archiv GeoMontanus

Werk Brenk,eine unserer Rohstoffquellen (pdf-Daei)
von Alwin Schneider, Brenk
Kali-Chemie-Nachrichten, Juli 1971 - mit freundlicher Genehmigung SOLVAY GmbH, Hannover