Literatur:
BOGAARD,P. & SCHMINCKE,H.-U.
(1990); Vulkanologische Karte der Osteifel, 1:25.000, Pluto Press Witten/Kiel.
DELVOS, H.
(1967); Ormont, Geschichtliches und Heimatkundliches. Heimatjahrbuch Kreis
Prüm.
FRECHEN,J. et al. (1967);
Die Vulkanische Eifel.- 140S. Geologische Reihe, Stollfuss, Bonn
MEYER,W. (1986): Geologie der Eifel.- 1./2.Auflage, 615S. Bornträger,
Stuttgart
RAHM, G. (1961); Der Goldberg bei ormont und der Kreuzberg bei Schönach,
zwei bemerkenswerte Tuffvulkane, Dechania, Band 114, Bonn.
STEINIGER, J. (1820); Die erloschenen Vulkane in der Eifel und am Niederrhein,
Mainz.

Der Goldberg bei Ormont


Der
Vulkan kann in Ausbruchsphasen untergliedert werden. Von einer älteren
Tuffserie wird die Masse des Berges gebildet. Der Zentralteil des alten Aschekegels
wurde dann in einer zweiten Eruptionsphase weggesprengt. Es bildete sich
ein neuer Tuffkegel. Zwischen der flachen Einsattelung der beideln Kuppeln
des Goldbergmassivs ist die jüngere Schlotfüllung eingeschlossen.
Die älteren und die jüngeren Tuffe enthalten außer den Lapilli
auch kleine Schlackenstücke. Außer Augitkristallen finden sich
in den Tuffen große Biotittafeln. Diese Biotittafeln, die in goldgelber
Farbe ausbleichen haben dem Berg und auch dem
Dorf den Namen gegeben.
Abgeaut wird der Goldberg bereits ab dem Ende des 19. Jahrhunderts. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Material vom Goldbergvulkan für den Westwall verwendet.
Der Abbau wurde nach Kriegsende gestopt und zum Naturdenkmal erklärt. Kurze Zeit später wurde diese Entscheidung von der Bezirksregierung in Trier wieder rüchgängig gemacht.