Literatur:

BOGAARD,P. & SCHMINCKE,H.-U. (1990); Vulkanologische Karte der Osteifel, 1:25.000, Pluto Press Witten/Kiel.

DELVOS, H. (1967); Ormont, Geschichtliches und Heimatkundliches. Heimatjahrbuch Kreis Prüm.

FRECHEN,J. et al. (1967); Die Vulkanische Eifel.- 140S. Geologische Reihe, Stollfuss, Bonn

MEYER,W. (1986): Geologie der Eifel.- 1./2.Auflage, 615S. Bornträger, Stuttgart

RAHM, G. (1961); Der Goldberg bei ormont und der Kreuzberg bei Schönach, zwei bemerkenswerte Tuffvulkane, Dechania, Band 114, Bonn.

STEINIGER, J. (1820); Die erloschenen Vulkane in der Eifel und am Niederrhein, Mainz.

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Der Goldberg bei Ormont

Der Goldberg um 1950 (Foto Archiv GeoMontanus)
Der Goldberg im Jahre 2003 (Foto Archiv GeoMontanus)
Von dem einst 649 m hohen Wahrzeichen ist nur noch ein Loch übrig geblieben, dass von vielen Windkraftanlagen und einem Betonwerk geschmückt wird.
Der Goldberg ist der nordwestlichdte Vulkan der Westeifel. Er befindet bzw. befand sind ca. 1,5 km nordöstlich der Ortschaft Ormont. Der Goldberg ist ein reiner Tuffvulkan. Er bildet einen einen langgestreckten Bergrücken in NE-SW-Richtung bildet.

Der Vulkan kann in Ausbruchsphasen untergliedert werden. Von einer älteren Tuffserie wird die Masse des Berges gebildet. Der Zentralteil des alten Aschekegels wurde dann in einer zweiten Eruptionsphase weggesprengt. Es bildete sich ein neuer Tuffkegel. Zwischen der flachen Einsattelung der beideln Kuppeln des Goldbergmassivs ist die jüngere Schlotfüllung eingeschlossen. Die älteren und die jüngeren Tuffe enthalten außer den Lapilli auch kleine Schlackenstücke. Außer Augitkristallen finden sich in den Tuffen große Biotittafeln. Diese Biotittafeln, die in goldgelber Farbe ausbleichen haben dem Berg und auch dem
Dorf den Namen gegeben.

Abgeaut wird der Goldberg bereits ab dem Ende des 19. Jahrhunderts. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Material vom Goldbergvulkan für den Westwall verwendet.

Der Abbau wurde nach Kriegsende gestopt und zum Naturdenkmal erklärt. Kurze Zeit später wurde diese Entscheidung von der Bezirksregierung in Trier wieder rüchgängig gemacht.